Verrückt nach Schokolade

 "Neun von zehn lieben Schokolade, der Zehnte lügt" - oder hat noch nie wirklich gute Schokolade probiert. Schon immer war ich verrückt nach Schokolade. Aber erst als Agraringenieurin, als ich zum Thema Bioqualität auf Plantagen in der Welt unterwegs war, lernte ich den begehrten und kostbaren Rohstoff kennen. Die bunten Kakaofrüchte haben mich nachhaltig beeindruckt. Direkt am Stamm wachsen sie im Schatten von anderen Regenwaldbäumen in ganz unterschiedlichen Sorten.  Auch die Verarbeitung zu Schokolade mit hohem maschinellem Aufwand, wie es  in Deutschland und der Schweiz üblich ist, durfte ich kennen lernen. Während meine Nase im Schoko- und Nougatduft badete schien es mir, als gäbe es im Wesentlichen nur Milchschokolade, dunkle Schokolade und weiße Schokolade. Wo aber waren die Unterschiede der Kakaosorten zu schmecken?

 

Natürlich war auch ich konditioniert worden auf süße, am Gaumen leicht klebrig schmelzende Milchschokolade. Doch irgendwann mochte ich diese nicht mehr. Zu sehr waren mir die Kakaoaromen von der Süße überdeckt. Dunkle Schokolade, schmeckte mir aber auch nicht, meist war sie mir zu bitter und irgendwie empfand ich sie als staubig.

Einfach gesagt: Schokolade war mir  nicht mehr gut genug. Wie beim Rotwein die Rebe, wollte ich mehr vom Kakao erkennen. 



Was das Schokolade- und Pralinenmachen betrifft bin ich Quereinsteigerin. Über Jahre eignete ich mir das notwendige Wissen an, besuchte verschiedene Workshops.  Geeignete Rohstoffe und auch noch in kleinen Mengen zu finden war anfangs noch recht schwierig, da es kaum Kakao nach bestimmten Sorten zu kaufen gab und wenn, dann nur in riesigen Mengen. Kleine Manufakturen, die nach dieser Idee arbeiteten gab es noch nicht.

 

Ich wollte rein handgemachte Schokolade aus nachhaltig erzeugten Kakaos herstellen. Ich experimentierte mit Rohkakao, verschiedenen Zuckern, Zuckerersatz und  funktionalen Zutaten wie Maca, Lucuma oder Acai-Pulver.  Mein Umfeld fand meine Schokolade  köstlich, wollte mehr und machte mir  Mut mein Label zu entwickeln und damit auf den Markt zu gehen.  Bald kamen zu den anfänglichen Verkostungen meine Schokoladen Workshops und dann  meine Pralinenkurse hinzu. Daraus ist inzwischen meine Leidenschaft geworden.

 

Auch wenn sich Schokolade gelegentlich als anspruchsvolle und launenhafte Diva zeigt und man die Geduld schon mal verlieren kann,  ist es eine wunderbare Arbeit. Mein heutiges Know How ist das Ergebnis von Jahren mit Höhen und Tiefen.  Die bewährten Vorgehensweisen gebe ich jetzt gerne  an Sie und andere in genussvollen Schokoladen Workshops und Pralinenkursen weiter.  

 

AUS DER MANUFAKTUR

 

In meiner Schokoladenküche entstehen kleine Chargen,  handgefertigter, zarter Schokoladen mit einzigartigem Duft und vollen Geschmack. Dabei ist mir wichtig, dass man die typischen Aromen der jeweiligen Kakaobohnensorte schmecken und unterscheiden kann. Meine Spezialität sind dunkle, garnierte Schokoladen, aber auch Milchschokoladen-Fans, die ein weniger kräftiges  Kakaoaroma bevorzugen, kommen mit einer veganen Creme-Variante auf ihre Kosten. 

Aktuell produziere ich keine Schokoladentafeln für Shopbestellungen. Für Anfragen nach individuellen Geschenkschokoladen in Boxen nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

 

Handselektierte Kakaobohnen werden als Sonderedition  von mir verarbeitet. Sie  sind nur leicht und langsam geröstet. Von Schalen befreit  werden sie in der Steinwalze über Stunden mit weiteren Zutaten zu Schokoladenmasse gemahlen bis diese ganz fein ist und per Hand zu köstlichen Schokolade gegossen werden kann. 

 

Für den Einkauf vertraue ich als Schokoladenmacherin  meinen Partnern, die vor Ort bei den Kakaobauern  sehr sorgfältig die Kakaobohnen nach nachhaltigen und fairen Standards auswählen und aufbereiten. 

 

URSAS Bären - Logo

Was aber hat nun das Bärenlogo auf URSAS Schokoladen zu bedeuten?  "URSA" ist das lateinische Wort für "Bärin".  Der Bezug ist mein Vorname "URSULA" und bedeutet  "kleine Bärin".